Gotya: Fish Eat Fish Testbericht!

Durch seine Einfachheit geprägt ist Fish Eat Fish eines der besonders herausragenden Skill-Games auf Gotya und greift als erstes Duell-Geldspiel überhaupt das mehr oder weniger bekannte Spielprinzip auf,  bei dem man einen Fisch durch das Füttern kleinerer Artgenossen immer größer wachsen lassen muss um a) Punkte zu sammeln und um b) dabei vor allem nicht selbst gefressen zu werden!

Spielregeln Fish Eat Fish

Ziel / Steuerung: Ziel bei Fish Eat Fish ist es den eigenen Fisch innerhalb von 5 Minuten mit jeweils gleich großen Fische zu füttern, damit dieser wächst. Wird man selbst von einem größeren Fisch gegessen, ist das Spiel vorzeitig beendet. Gespielt wird mit den Pfeiltasten auf der Tastatur.

Punkteberechnung: Je größer die verschlungenen Fische, desto mehr Punkte gibt es!

Bei Fish Eat Fish auf Gotya stimmt mit der simplen Spielidee, der schönen Präsentation und den physikalisch authentischen Schwimmbewegungen nicht nur das Offensichtliche, sondern daneben vor allem auch noch ein weiteres wichtiges, ganz kleines Gameplay-Detail: Bei den ähnlichen Umsetzungen vieler kostenlosen Flash-Games ist es oftmals so, dass man nur kleinere oder gleichgroße Fische essen kann und grundsätzlich trifft das auch erstmal auf Fish Eat Fish so zu. Was die Spieleentwickler aus dem Hause Gotya allerdings nochmal einen Tick besser gemacht haben ist, dass man auch marginal größere Fische vertilgen kann, sodass man bei einem Millimeter größereren oder kleineren Fisch nicht mehrmals hin- und herüberlegen muss ob man tatsächlich zuschlagen kann oder besser doch nicht. Da man sich hier einfach auf sein Auge verlassen kann sorgt gerade diese Feinheit für ein besonders angenehmes Gameplay und weniger Frustmomente, als wenn man sich regelmäßig zu Unrecht behandelt fühlt “Wieso bin ich jetzt tot, der Fisch war doch genauso groß!”.

Ein positives Detail in puncto Chancengleichheit besteht ausserdem darin, dass der Spielraum begrenzt ist und man nicht etwa noch nach links und rechts weiterscrollen kann. Bei Moorhuhn etwa hat man dadurch immer das Problem, dass der Spieler der nach rechts scrollt wesentlich mehr Glück mit dem Erscheinen neuer Hühner haben kann als derjenige der nach links scrollt. Oder eben umgekehrt. Zu guter Letzt ist beim Fischverzehr dann noch das witzige, obligatorische Rülps-Geräusch hervorzuheben ;)

Fish Eat Fish auf Gotya

Pluspunkte

Simples Spiel, Gutes Design, Toller Sound

Minuspunkte

Musiksampler zu kurz

Fazit

Fish Eat Fish ist schon von der Anlage seines Spielprinzips her eines der eher rar gesäten, wirklich reinen Geschicklichkeitsspiele. Dank dem konsequenten Verzicht von jeder Form von Zufallselementen bleibt es im Falle von Fish Eat Fish auch dabei und dadurch ist die einfache Spielidee von den Gotya-Spieleproduzenten nicht bloß sinnhaft, sondern alles in allem auch richtig gut und witzig umgesetzt worden! Zum Abschluss noch ein Tip wie man die 5 Minuten Spielzeit am besten überstehen kann: Mit dem eigenen Fisch am besten immer möglichst in der Meeresmitte aufhalten, da man nur so stets die meisten Ausweich- und Futtermöglichkeiten hat!

Grafik Musik Spaß Glück Leserbewertung

Grafik

Musik

Spaß

Glücksfaktor

Ungenügend!Mangelhaft!Ausreichend!Befriedigend!Gut!Sehr gut!

Fish Eat Fish Testsiegel (Gotya)

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