funPAD Review: Weltpremiere auf der IMA Düsseldorf

So jetzt habe ich mich sicher durch den Schneesturm gekämpft und bin heile zurück von der Internationale Fachmesse für Unterhaltungs- und Warenautomaten (kurz IMA). Grund des Besuchs war wie bereits angekündigt ein erstes Probespielen der funwin-Spiele auf dem brandneuen funPAD. Dies feiert auf der IMA die übrigens noch bis übermorgen in Düsseldorf stattfindet nämlich momentan Weltpremiere, wenngleich die drei glücklichen Gewinner der Weihnachtsauslosung bereits vor einigen Tagen ihr funPAD exklusiv vorab erhalten haben.

Zur Erinnerung nochmal das offizielle Gameplay-Video zum funPAD:

Das Positive
Sämtliche funwin-Spiele laufen nicht nur einwandfrei flüssig auf dem neuen funPAD, nein vor allem die Steuerung mit den Händen (die Betonung liegt hier auf en, also der Mehrzahl) funktioniert 1A. Inzwischen glaube ich sogar das man mehr als 50% aller Spiele per Multitouch besser spielen kann als in der klassischen Variante mit Maus und PC. Im Gegensatz zu meinen bisherigen negativen Multitouch-Erfahrungen unter Windows 7 spielt das funPAD in puncto Reaktionsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Berührungserkennung tatsächlich in einer eigenen Liga. In einer eigenen Liga mit dem Apple iPad und den bekannten Android-Tablets versteht sich ;)

Das Negative
Der Preis für das funPAD beträgt momentan 599€ – in meinen Augen für reine Privat-/Endkunden wohl ein wenig zu viel des Guten, auch wenn das Gerät entgegen dem iPad bessere Anschlussmöglichkeiten (z.B. mehrere USB-Ports) liefert. Was ich bis heute mittag jedoch noch nicht wusste ist, dass das funPAD primär für “Kneipenbesitzer” gedacht ist und auf Grund der üblichen Vermarktung daher auch der o.g. Preis zu rechtfertigen bzw. sogar weitaus billiger als die sonst üblichen Stand-Spieleterminals ist. Diese lassen sich im Schnitt zwischen 2.000-5.000€ kosten. Das funPAD wird momentan ausserdem nur mit einem eigenen funwin-Softwaresystem ausgeliefert – das Installieren von Zusatzapps oder Surfen im Internet ist daher nicht möglich. Bald aber schon soll jedoch eine Art funPAD 2 erscheinen, dass dann auch für die Endkunden interessant(er) sein wird, da es flexibler einsetzbar und eben auch auf “einige Bedürfnisse mehr” ausgerichtet ist.

Fazit
Ungeduldige funwin-Hardcorefans können sich das funPAD bedenkenlos zulegen, aber auch nur dann, wenn sie damit wirklich nichts anderes als eben gemütlich auf der Couch, im Zug oder wo auch immer es sonst drahtloses Internet gibt ihre Lieblingsspiele zocken wollen. Allen anderen empfehle ich noch ein wenig auszuharren und Kaffee oder Tee zu trinken bis das Gerät seinen ersten Preissturz erhält oder aber ein möglicherweise ausgewiesener Nachfolger für Endkunden erscheint. Vertrieben wird das funPAD demnächst exklusiv über einen Online-Shop auf funwin. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen das mir nicht auf den Kopf gehauen wird o:-)

2 Reaktionen zu “funPAD Review: Weltpremiere auf der IMA Düsseldorf”

  1. Markus

    Sieht auf den ersten Blick von der Größe her, fast eine Playstation-Konsole aus ^^
    Irgendwie unhandlich…auch für unterwegs, oder täuscht die Optik

  2. skillgamer

    Erst einmal herzlich willkommen auf Skillgaming und Dankeschön für Deine Kommentare. Ja, das Tablet ist ist auch in etwa so groß wie eine Playstation. Das ist aber auch zwingend notwendig, da man sonst mit den Fingern die einzelnne Spielelemente nicht gut treffen könnte! Ich habe mir das Tablet beim Probespielen auf einen Tisch gelegt. Genauso geht es aber auch sich das ganze einfach auf die Oberschenkel zu legen. Handhabbarkeit ist denke ich kein Problem :)

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